Thomas Gottschalk – 1950 geboren
Vor allem wurde Thomas Gottschalk als langjähriger Moderator der beliebten Sendung „Wetten, dass…?“ bekannt. Seine Karriere startete beim Radio, bevor er 1976 mit der Musik-Clip-Sendung „Szene“ den Sprung ins Fernsehen schaffte. Seitdem gehört er zu den bekanntesten Gesichtern der deutschen Showlandschaft und ist von den großen Bühnen des Landes nicht mehr wegzudenken. Nach vielen Jahren in den USA kehrte er 2019 nach Deutschland zurück und lebt heute gemeinsam mit seiner Partnerin Karina Mroß in Baden-Baden. Auch weiterhin ist Gottschalk im Fernsehen und Radio aktiv. Seit 2022 moderiert er bei RTL die Sendung „Die Puppenstars“ und präsentiert beim SWR seine eigene Radiosendung „Gottschalks Playlist“, die jeden zweiten Freitag ausgestrahlt wird.

Thomas Gottschalk – 1950 Geboren
Heino – 1939 geboren
Heino wurde vor allem als Schlagersänger bekannt, doch im Laufe seiner langen Karriere hat er seine Musik immer wieder neu interpretiert und sich dabei stets weiterentwickelt. Seinen großen Durchbruch feierte er 1965 mit der Gruppe „Comedian Terzett“, bevor er als Solokünstler erfolgreich wurde. Mit Liedern wie „Blau blüht der Enzian“ schrieb er Musikgeschichte und schuf einige der bekanntesten deutschen Schlagerklassiker. Im Jahr 2013 überraschte er seine Fans mit dem Album „Mit freundlichen Grüßen“, auf dem er bekannte Pop-, Hip-Hop- und Rocktitel auf seine eigene Art neu aufnahm. Ein Jahr später folgte ein weiteres Album, auf dem er seine größten Hits im Metal-Stil neu interpretierte. Obwohl Heino 2019 mit einer Abschiedstournee eigentlich seine Bühnenkarriere beenden wollte, änderte er seine Pläne später wieder und steht weiterhin gelegentlich auf der Bühne.

Heino – 1939 Geboren
Herbert Grönemeyer – 1956 geboren
Mit acht Jahren fing Herbert Grönemeyer mit dem Klavierspielen an. Bevor er allerdings als Sänger bekannt wurde, arbeitete er als Schauspieler. Sein großer Durchbruch war 1981 seine Rolle in dem Film “Das Boot” an der Seite von Martin Semmelrogge und Uwe Ochsenknecht. Später konzentrierte er sich zunehmend auf seine Musik. Er schrieb viele große Hits wie “Männer” und “Flugzeuge im Bauch”, die bis heute im Radio rauf und runter gespielt werden. Als im Jahr 1998 zunächst sein Bruder und später seine Frau starben, zog er sich zunächst zurück und verarbeitete diese Schicksalsschläger später in seinem Album “Mensch”. Bis heute macht er Musik und war zuletzt im Jahr 2019 auf Tournee.

Herbert Grönemeyer – 1956 Geboren
Katja Ebstein – 1945 geboren
Seit ihrem Debüt hat Katja Ebstein bewiesen, dass sie eine vielseitige Sängerin ist, die sich mühelos an verschiedene Musikrichtungen anpassen kann. Nachdem sie beim Eurovision Song Contest dreimal in Folge vordere Plätze belegte, begann eine beeindruckende Karriere, die sie über fünf Jahrzehnte hinweg auf die deutschen Bühnen führte. Ihren letzten Fernsehauftritt hatte sie 2019, bei dem deutlich wurde, dass die Zeit kaum Spuren bei ihr hinterlassen hat. Auch nachdem sie sich weitgehend aus der Musik zurückgezogen hat, um sich stärker ihrem sozialen Engagement für Kinder zu widmen, hat sie sich ihre markante Ausstrahlung bewahrt. Mit ihrem charakteristischen roten Haar und ihrer Bühnenpräsenz zeigt sie bis heute, warum sie zu den besonderen Stimmen der deutschen Musikszene gehört.

Katja Ebstein – 1945 Geboren
Nastassja Kinski – 1961 geboren
Androgyn und zugleich hyperweiblich, wurde Nastassja Kinski zu einer der prägenden Ikonen der 1980er-Jahre. Schon früh stand sie im Rampenlicht und schaffte es, sich als gefeierte Muse des europäischen Arthouse-Kinos zu etablieren. Mit ihrer einzigartigen, verträumten Schönheit eroberte sie schließlich Hollywood, blieb dabei jedoch ihrem unkonventionellen und wenig kommerziellen Stil treu, der sich auch in bedeutenden Filmen wie „Paris, Texas“ und „Tess“ widerspiegelte. Dennoch fühlte sie sich in Hollywood nicht dauerhaft zu Hause und kehrte zu Filmprojekten in ganz Europa zurück, wodurch sie ihre Schauspielkarriere bis 2012 fortsetzte und anschließend noch mehrere Jahre im Fernsehen aktiv blieb. Seit 2016 ist sie Mitglied der „AMPAS“ und widmet sich zunehmend der Förderung und Vermittlung von Filmkunst, anstatt selbst regelmäßig vor der Kamera zu stehen.

Nastassja Kinski – 1961 Geboren
Ulrich Wickert – 1943 geboren
Ulrich Wickert kehrte noch einmal in die „Tagesschau“ zurück, allerdings nur, um seinen Nachfolgern und Kollegen zu gratulieren. Nach 15 Jahren als Moderator der Nachrichtensendung, die 2006 endeten, übergab der bekannte deutsche Journalist den Staffelstab an Caren Miosga. Obwohl er sich bereits vor vielen Jahren aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen hat, blieb er der „ARD“ und seinem Ehrentitel weiterhin verbunden und gab sein Wissen regelmäßig an Universitäten und Hochschulen weiter. Als Mitglied verschiedener Organisationen, darunter die „Jugendpresse“ und das „PEN-Zentrum“, engagiert sich Wickert zudem für soziale Projekte und unterstützt regelmäßig Einrichtungen für Kinderrechte. Außerdem ist er weiterhin als Gastredner bei Veranstaltungen des „NDR“ und der „ARD“ zu wichtigen gesellschaftlichen Themen gefragt. Damit bleibt er bis heute eine prägende Persönlichkeit und eine wichtige Stimme des deutschen Journalismus.

Ulrich Wickert – 1943 Geboren
Helge Schneider – 1955 geboren
Das Multitalent Helge Schneider, das seit den 1980er-Jahren die deutschen Bühnen prägt, kehrte 2022 mit einer neuen Comedy-Show auf die großen Bühnen Deutschlands zurück. Mit seinem unverwechselbaren Humor begeistert der vielseitige Künstler sein Publikum weiterhin und beweist, dass er noch lange nicht ans Aufhören denkt. Als Schauspieler, Musiker, Maler und Kabarettist zeigt er sich heute energiegeladener denn je und setzte seine Tour auch 2023 fort. Mit seiner Show „Ein Mann und seine Gitarre“ bestätigte er erneut seinen Ruf als „König des absurden Humors“ und begeisterte seine Fans mit seiner einzigartigen Mischung aus Musik, Improvisation und Comedy. Einen Teil der Einnahmen aus seinen Auftritten spendete er zudem für wohltätige Zwecke.

Helge Schneider – 1955 Geboren
Sepp Maier – 1944 geboren
Sepp Maiers Beispiel für Unverwüstlichkeit und fußballerische Zuversicht wäre der erste seiner vielen Rekorde, die es zu erzählen gilt. Der Torhüter der deutschen Nationalmannschaft und des “FC Bayern München” konnte 473 Spiele in Folge für seinen Verein bestreiten. Obwohl er vier deutsche Meisterschaften und vier deutsche Pokale gewann, waren seine unauslöschlichen Leistungen zweifelsohne die im “Champions Cup”. Abseits des Fußballplatzes ist Sepp Maier ein unterhaltsamer Charakter, der immer für einen Scherz zu haben ist und bereit ist, sich erheblich zu verbessern. Heute genießt er seinen Ruhestand und gibt, abgesehen von ein paar Fußball bezogenen Interviews, keine besonderen Auskünfte darüber, was er in seiner Freizeit macht.

Sepp Maier – 1944 Geboren
Uschi Glas – 1944 geboren
Uschi Glas begann ihre Karriere als Filmschauspielerin, bevor sie sich zunehmend dem Fernsehen zuwandte und dort eine erfolgreiche Laufbahn entwickelte, die sich über mehr als ein halbes Jahrhundert erstreckt. Bis heute zählt sie zu den bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Fernsehlandschaft und kann auf mehr als 80 Produktionen zurückblicken, darunter Filme, Serien und auch einige musikalische Veröffentlichungen. Trotz ihres hohen Alters ist Uschi Glas weiterhin aktiv, nimmt an Fernsehdrehs teil und ist regelmäßig in Unterhaltungssendungen zu Gast. In einer dieser Sendungen erzählte sie, dass ihre besten Begleiter in der Freizeit ihre vierbeinigen Freunde sind und sie sich ehrenamtlich in Tierheimen engagiert. Neben ihrer Liebe zu Tieren ist auch der Wunsch, aktiv zu bleiben und keine Langeweile aufkommen zu lassen, ein wichtiger Antrieb für ihr Engagement. Die Zeit vergeht zwar, doch ihre Leidenschaft, anderen zu helfen, ist ungebrochen.

Uschi Glas – 1944 Geboren
Hella von Sinnen – 1959 geboren
Hella von Sinnen ist auch nach über 40 Jahren im Showgeschäft weiterhin im deutschen Fernsehen präsent und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Bekannt wurde sie vor allem als Moderatorin und Komikerin der Kultsendung „Alles nichts, oder?!“, doch im Laufe ihrer Karriere hat sie sich immer wieder neuen Themen gewidmet. Heute nutzt sie ihre Bekanntheit, um auf wichtige gesellschaftliche Anliegen wie Diskriminierung und die Akzeptanz homosexueller Menschen aufmerksam zu machen. Dabei bleibt sie ihrem unverwechselbaren Stil treu, geprägt von ihrem platinblonden Haar, ihrem extravaganten Auftreten und ihrer markanten Brille. Zudem plant die Entertainerin eine Rückkehr zur Sendung „Genial oder Daneben“, nachdem sie dort zuletzt vor zwei Jahren zu sehen war.

Hella Von Sinnen – 1959 Geboren
Corinna Harfouch – 1955 geboren
Die deutsche Schauspielerin Corinna Harfouch, die als eine der bekanntesten Ermittlerinnen des Fernsehens gilt, bestätigte ihre Rückkehr zum „Tatort“ im Jahr 2022, einer von vielen Krimiserien, in denen sie bereits mitgewirkt hat. Obwohl sie ursprünglich vom Theater kommt und erst nach der Wiedervereinigung einem breiteren Publikum bekannt wurde, erlangte sie große Anerkennung durch ihre Rollen in Filmen wie „Lara“ und „Vera Brühne“. Für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie in den Jahren 2001 und 2003 zwei Auszeichnungen als „Beste (Neben-)Schauspielerin“. Nach zahlreichen Auftritten in mehr als zwanzig Fernsehproduktionen zeigt Corinna Harfouch weiterhin ihre Vielseitigkeit und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Fans dürfen gespannt sein, welche neuen Rollen und Herausforderungen die deutsche Schauspielerin in den kommenden Jahren erwarten.

Corinna Harfouch – 1955 Geboren
Senta Berger – 1941 geboren
Senta Bergers Karriere begann zunächst spielerisch, erhielt jedoch durch die große Unterstützung ihres Vaters, zu dem sie ein enges Verhältnis pflegte, wichtige Grundlagen für ihren späteren Erfolg. Ihre ersten Schritte machte sie am Theater, bevor sie in die Welt des Films wechselte. Obwohl sie die Möglichkeit hatte, in Hollywood Fuß zu fassen, entschied sie sich bewusst dagegen und konzentrierte sich stattdessen auf internationale und deutschsprachige Film- und Fernsehproduktionen. In ihrer beeindruckenden, über 70 Jahre andauernden Karriere verkörperte sie mehr als 150 Rollen und zählt damit zu den vielseitigsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Nach ihrem letzten Filmauftritt in „An seiner Seite“ (2021) zog sie sich wieder nach Wien zurück, ließ Kameras und Drehbücher hinter sich und widmet sich heute dem ruhigeren Leben sowie ihrer Familie. Gelegentlich ist sie jedoch weiterhin in Interviews mit Zeitungen und Magazinen zu sehen.

Senta Berger – 1941 Geboren
Tine Wittler – 1973 geboren
Bereit, mit Farbe und Hilfe zu helfen, zeigte Tine Wittler mit ihrer Sendung “Einsatz in vier Wänden”, wie sehr die Leidenschaft für Pinsel und Dekoration in der künstlerischen Ader der Moderatorin verwurzelt ist. Nach ein paar Theaterauftritten und elf veröffentlichten Büchern kam für Tina eine Flaute, in der sie aus der Fernsehpräsenz verschwand. Sie kehrt danach mit einem Paukenschlag zurück und ist bereit, auf ihre eigene kleine Art und Weise etwas zu bewirken. Sie hat sich äußerlich verändert, ist viel selbstbewusster und ergreift offen Partei in Kämpfen gegen Body Shaming mit ihrer Organisation. Eine kämpferische Wittler also, die ihr kleines Geschäft jedoch zwischen einem Restaurant und einem eigenen Modelabel weiterführt.

Tine Wittler – 1973 Geboren
Linda de Mol – 1964 geboren
Ein Skandal hätte beinahe das Ende ihrer Karriere bedeuten können, zumindest wurde dies von einigen Medien vermutet, nachdem Details über Linda de Mol und ihren ehemaligen Partner bekannt wurden. Doch die beliebte Moderatorin kehrte schließlich ins Fernsehen zurück und bewies, dass ihre Karriere noch lange nicht vorbei ist. Nach rund 22 Jahren übernahm sie erneut die Moderation ihrer Kultsendung „Miljoenenjacht“. Weitere Auftritte in anderen Fernsehsendungen wurden bisher nicht angekündigt, sodass ihr letzter Einsatz bei der ZDF-Sendung „Traumhochzeit“ aus dem Jahr 2008 stammt. Besonders in den Niederlanden ist Linda de Mol jedoch weiterhin eine bekannte Persönlichkeit, nicht zuletzt durch das gleichnamige Frauenmagazin, dessen Chefredakteurin sie selbst ist.

Linda De Mol – 1964 Geboren
Mario Adorf – 1930 geboren
Der 1930 geborene Mario Adorf zählt zu den bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspielern und hat sich sowohl im Inland als auch international einen herausragenden Namen gemacht. In seiner über 60 Jahre andauernden Karriere wirkte er in mehr als 200 Filmen mit und arbeitete dabei mit zahlreichen renommierten Regisseuren zusammen. Neben seiner Schauspielkunst beeindruckte er auch mit seinem musikalischen Talent und seinen Sprachkenntnissen in vier Sprachen, was ihm den liebevollen Spitznamen „Der gute Bär“ einbrachte. Seinen letzten Auftritt hatte er 2021 in dem Fernsehfilm „Real Fight“, bevor er sich weitgehend von der Schauspielerei zurückzog. Seitdem lebt er zwischen Italien, Deutschland und Frankreich und widmet sich weiterhin seinen Auftritten in Talkshows, bei denen vor allem Literatur im Mittelpunkt steht – eine Leidenschaft, die ihn bereits seit seiner Kindheit begleitet.

Mario Adorf – 1930 Geboren
Andrea Berg – 1966 geboren
Die Schlagersängerin Andrea Berg gehört zu den erfolgreichsten und beliebtesten Künstlerinnen Deutschlands. Im Juli 2022 feierte sie ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum und veröffentlichte passend zu diesem besonderen Anlass ihr neues Album „Ich würd’s wieder tun“, ihr mittlerweile 17. Studioalbum. Im Laufe ihrer beeindruckenden Karriere verkaufte sie mehr als 15 Millionen Tonträger und zählt damit zu den erfolgreichsten Vertreterinnen des deutschen Schlagers. Zu ihrem Jubiläum erhielt sie im ZDF eine eigene Sendung mit dem Titel „30 Jahre Andrea Berg“, die von Giovanni Zarrella moderiert wurde und mehr als vier Millionen Zuschauer begeisterte. Auch nach drei Jahrzehnten auf der Bühne ist ihre Popularität ungebrochen, und an einen Ruhestand denkt die Sängerin noch lange nicht. Fans dürfen daher gespannt sein, welche neuen Projekte Andrea Berg in Zukunft noch präsentieren wird.

Andrea Berg – 1966 Geboren
Susanne Uhlen – 1955 geboren
Susanne Uhlen blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück, die einer „goldenen Hochzeit“ gleichkommt. Nach 50 Jahren voller Theater- und Filmprojekte entschied sich die Schauspielerin dazu, dieses erfolgreiche und erfüllte Kapitel ihres Lebens zu beenden. Der Schritt fiel ihr zwar nicht leicht, erwies sich jedoch als eine Art Neuanfang, bei dem sie sich wieder stärker ihren persönlichen Interessen und Leidenschaften widmen konnte. Heute beschäftigt sie sich mit Fotografie, Zeichnen und Schreiben und vermisst den stressigen Alltag am Filmset nicht, erinnert sich aber gerne an ihre bekannten Rollen in Produktionen wie „Traumschiff“ und „Die Kinder meiner Schwester“. Neben ihren kreativen Tätigkeiten engagiert sich Susanne Uhlen weiterhin für soziale und humanitäre Anliegen und setzt sich als Mitglied der „WTG“ auch für den Tierschutz ein.

Susanne Uhlen – 1955 Geboren
Eva Herman – 1959 geboren
Eva Herman beendete ihre Karriere als „Tagesschau“-Moderatorin im Jahr 2007, nachdem sie 18 Jahre lang für den „NDR“ tätig gewesen war. Ihr Abschied aus dem Fernsehen erfolgte nach kontrovers diskutierten politischen Aussagen, die in der Öffentlichkeit für starke Reaktionen sorgten und die Zuschauer spalteten. Anschließend orientierte sie sich neu und arbeitete als Autorin und Publizistin, wobei sie vor allem für kleinere Medien tätig war. Aufgrund ihrer umstrittenen Äußerungen und der Nähe zu bestimmten kontroversen Themen geriet sie zunehmend in die Kritik und wurde von Teilen der Öffentlichkeit mit der Verschwörungsszene in Verbindung gebracht. Ihre einstige Bekanntheit als Nachrichtensprecherin wich damit einem stark umstrittenen öffentlichen Image, das ihre weitere Wahrnehmung nachhaltig prägte.

Eva Herman – 1959 Geboren
Paul Breitner – 1951 geboren
Mit nur 23 Jahren galt Paul Breitner bereits als einer der besten Fußballer der Welt und wurde als einer der ersten echten Allrounder des Sports gefeiert. Ursprünglich als Linksverteidiger eingesetzt, war er jedoch auf dem gesamten Spielfeld präsent und überzeugte mit seiner Vielseitigkeit. Bereits mit 18 Jahren wurde er beim „FC Bayern München“ zum Star und schaffte kurze Zeit später auch den Durchbruch in der deutschen Nationalmannschaft. Auch viele Jahre nach seiner aktiven Karriere bleibt Breitner eine außergewöhnliche Persönlichkeit des Fußballs, nicht zuletzt wegen seines markanten Aussehens, das ihm den Spitznamen „Der Afro“ einbrachte, auch wenn sein Haar heute ergraut ist. Im Alter von 71 Jahren ist er weiterhin als Fußballexperte und Journalist aktiv und kehrt regelmäßig in die Stadien zurück, diesmal jedoch nicht als Spieler, sondern als Beobachter des Spiels.

Paul Breitner – 1951 Geboren
Dieter Hallervorden – 1935 geboren
„Didi“ ist längst eine feste Größe der deutschen Unterhaltung und wurde über Jahrzehnte hinweg sowohl in Schwarz-Weiß als auch in Farbe zum Publikumsliebling. Seine Kultsendung „Nonstop Nonsens“ mit Dieter Hallervorden gehört bis heute zu den legendären Formaten des deutschen Fernsehens. Wer jedoch glaubt, dass er sich inzwischen von der Bühne zurückgezogen hat, liegt falsch. Hallervorden ist weiterhin äußerst aktiv, allerdings hat sich sein Schwerpunkt zunehmend auf das Theater verlagert, einer Leidenschaft, die ihn bis heute antreibt. Im Jahr 2022 eröffnete er sogar ein neues Theater in Dessau, der Stadt, in der er geboren und aufgewachsen ist. Mit seiner ungebrochenen Energie und Entschlossenheit beantwortet er die Frage nach dem Ruhestand stets mit einem klaren „nie“, denn für ihn bedeutet Ruhestand zu sehr, etwas aufzugeben.

Dieter Hallervorden – 1935 Geboren
Hugo Egon Balder – 1950 geboren
Hugo Egon Balder ist eine bekannte Größe im deutschen Fernsehen und wurde vor allem durch die Kultsendung „Tutti Frutti“ einem breiten Publikum bekannt, in der er mit seinem Talent maßgeblich zum Erfolg des Formats beitrug. Auch in zahlreichen anderen Fernsehsendungen bewies der vielseitige Entertainer sein Können und seine besondere Präsenz. Nach 18 Jahren bei „Genial daneben“ kehrte er bis 2021 erneut zur beliebten Sendung zurück und zeigte, dass er seinen humorvollen und unkonventionellen Stil bis heute bewahrt hat. Auch privat gab es große Veränderungen in seinem Leben: 2019 heiratete er seine Partnerin Elena Sumischewskaja und begann ein neues Kapitel an ihrer Seite. Heute genießt Hugo Egon Balder den Moment, ohne sich zu viele Gedanken über die Zukunft zu machen. Seine größte Leidenschaft bleibt jedoch das Theater, zu dem er glücklich zurückgekehrt ist – ganz nach dem Motto: carpe diem.

Hugo Egon Balder – 1950 Geboren
Elke Sommer – 1941 geboren
Elke Sommer wurde als eines der bekanntesten deutschen Sexsymbole der 1960er-Jahre berühmt. Ihre Karriere begann 1958, als sie während eines Italien-Urlaubs entdeckt und zur „Miss Viareggio“ gewählt wurde. Dieser Erfolg ebnete ihr den Weg zum italienischen Film, bevor sie später auch in deutschen Produktionen mitwirkte. Mit dem Film „Das Mädchen und der Staatsanwalt“ gelang ihr 1962 der Sprung nach Hollywood, auch wenn der ganz große internationale Durchbruch dort ausblieb. In vielen ihrer Filme verkörperte sie vor allem den glamourösen und verführerischen Rollentyp, der zu ihrem Markenzeichen wurde. Später widmete sie sich auch dem Theater und ihrer Leidenschaft für die Malerei. Heute hat sich Elke Sommer weitgehend aus der Filmbranche zurückgezogen und genießt ihren Ruhestand gemeinsam mit ihrem Ehemann Wolf Walther abwechselnd in Los Angeles und im mittelfränkischen Marloffstein.

Elke Sommer – 1941 Geboren
Ingrid van Bergen – 1931 geboren
Nach ihrem Abitur ließ sich Ingrid van Bergen zur Schauspielerin und Sängerin ausbilden und machte schon bald mit ihrer markanten, rauchigen Stimme auf sich aufmerksam. Sie entwickelte sich schnell zu einer erfolgreichen Darstellerin und wirkte in zahlreichen nationalen und internationalen Filmproduktionen mit. Im Jahr 1977 geriet ihr Leben jedoch durch eine tragische Wendung in die Schlagzeilen, als sie ihren Geliebten erschoss und anschließend wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Nach ihrer Entlassung fiel es ihr zunächst schwer, wieder in der Filmbranche Fuß zu fassen, doch mit der Zeit erhielt sie erneut Rollenangebote und konnte ihre Karriere teilweise fortsetzen. Große Aufmerksamkeit erlangte sie 2009 durch ihre Teilnahme an der Reality-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“, bei der sie die Dschungel-Krone gewann. Heute lebt Ingrid van Bergen als Buddhistin in der Lüneburger Heide und engagiert sich weiterhin für den Schutz von Tieren.

Ingrid Van Bergen – 1931 Geboren
Michael Fassbender – 1977 geboren
Michael Fassbender wurde zwar in Deutschland geboren, verbrachte seine Kindheit jedoch in Irland, weshalb er heute besser Englisch als Deutsch spricht. Seine erste große Hauptrolle übernahm er 2008 in dem Drama „Hunger“ von Steve McQueen, bevor ihm mit seiner Rolle in Quentin Tarantinos Film „Inglourious Basterds“ der internationale Durchbruch gelang. Seitdem war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen und erhielt für seine schauspielerischen Leistungen mehrere Auszeichnungen sowie eine Oscar-Nominierung. Neben der Schauspielerei erfüllte sich Fassbender einen lang gehegten Kindheitstraum und widmete sich dem Motorsport. Im Jahr 2021 nahm er am Porsche Supercup teil und startete ein Jahr später beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans, bei dem er mit seinem Team den 16. Platz von insgesamt 51 teilnehmenden Teams belegte.

Michael Fassbender – 1977 Geboren
Diane Kruger – 1976 geboren
Diane Kruger begann ihre Karriere zunächst als Model und arbeitete in Paris, wo sie nebenbei Schauspielunterricht nahm und erste kleinere Filmrollen übernahm. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit der Rolle der Helena in Wolfgang Petersens Historienfilm „Troja“, durch die sie weltweit bekannt wurde. Seitdem ist sie eine feste Größe auf der Leinwand und wirkte in zahlreichen erfolgreichen Filmproduktionen mit. Im Jahr 2017 kehrte sie mit ihrem ersten deutschsprachigen Film „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin zu ihren sprachlichen Wurzeln zurück und erhielt dafür große Anerkennung. Laut dem Regisseur soll diese Zusammenarbeit nicht die letzte gewesen sein. Heute lebt Diane Kruger mit ihrer Familie in den USA, hält sich jedoch für Dreharbeiten zeitweise in Paris auf und plant, dort bis zum Jahresende zu bleiben.

Diane Kruger – 1976 Geboren
Ilja Richter – 1953 geboren
Ilja Richter begann seine Karriere bereits im Alter von acht Jahren, als er als Sprecher und Sänger beim Radio engagiert wurde. Anschließend sammelte er erste Erfahrungen am Theater, bevor er 1961 seine erste Fernsehrolle in der Serie „Till, der Junge von nebenan“ erhielt. Große Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine langjährige Moderation der beliebten Musiksendung „Disco“, die über elf Jahre hinweg ausgestrahlt wurde. Heute ist Ilja Richter wieder verstärkt auf Theaterbühnen aktiv und arbeitet zudem erfolgreich als Synchronsprecher. Unter anderem leiht er Mike Glotzkowski in den Disney-Filmen „Die Monster AG“ und „Die Monster Uni“ seine Stimme. Darüber hinaus ist er als Autor tätig und veröffentlichte zuletzt 2022 sein autobiografisches Buch „Nehmen Sie’s persönlich: Porträts von Menschen, die mich prägten“, in dem er auf besondere Begegnungen und Wegbegleiter seines Lebens zurückblickt.

Ilja Richter – 1953 Geboren
Franka Potente – 1974 geboren
Franka Potente feierte ihren großen Durchbruch im Jahr 1998 mit dem Kultfilm „Lola rennt“. Zuvor begann sie nach ihrem Abitur eine Schauspielausbildung in München, die sie jedoch abbrach, bevor sie nach New York ging, um ihre Karriere weiterzuverfolgen. Anschließend gelang ihr der Sprung nach Hollywood, wo sie in erfolgreichen Produktionen wie „Blow“ an der Seite von Johnny Depp und „Die Bourne Identität“ mit Matt Damon mitwirkte. Neben der Schauspielerei arbeitet Franka Potente inzwischen auch als Drehbuchautorin und Regisseurin. Ihr Drama „Home“, das 2021 in den deutschen Kinos erschien, wurde für mehrere Filmpreise nominiert und zeigt ihre vielseitigen Fähigkeiten hinter der Kamera. In dem Film spielte auch ihr Ehemann, der Schauspieler Derek Richardson, mit. Heute lebt sie gemeinsam mit ihm und ihren beiden Kindern in Los Angeles.

Franka Potente – 1974 Geboren
Daniel Brühl – 1978 geboren
Daniel Brühl wurde der Weg in die Filmwelt gewissermaßen in die Wiege gelegt, denn bereits sein Vater Hanno Brühl arbeitete als Fernsehregisseur. Schon in jungen Jahren stand Daniel vor der Kamera und erlangte im Jahr 2003 mit seiner Rolle in dem Erfolgsfilm „Good Bye Lenin“ internationale Bekanntheit. Danach folgten zahlreiche bedeutende Projekte, darunter Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ und die spanische Science-Fiction-Produktion „Eva“. Seit 2018 ist er in der Netflix-Serie „The Alienist“ in der Hauptrolle zu sehen und erhielt für seine Leistung eine Golden-Globe-Nominierung als bester Hauptdarsteller. Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist Daniel Brühl inzwischen auch als Produzent tätig. Sein Regiedebüt gab er 2018 mit der schwarzen Komödie „Nebenan“, in der er seine Vielseitigkeit auch hinter der Kamera unter Beweis stellte.

Daniel Brühl – 1978 Geboren
Jürgen Prochnow – 1941 geboren
Nach seinem Schauspielstudium begann Jürgen Prochnow seine Karriere zunächst auf der Theaterbühne, bevor er in den 1970er-Jahren den Weg ins Fernsehen fand. Seinen großen Durchbruch feierte er mit der Rolle des U-Boot-Kommandanten in dem Film „Das Boot“, die ihm internationale Aufmerksamkeit und zahlreiche weitere Angebote einbrachte. In den folgenden Jahren war er unter anderem in Produktionen wie „Der Wüstenplanet“ und „Body of Evidence“ an der Seite von Madonna zu sehen. Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist Jürgen Prochnow auch als Synchronsprecher aktiv und leiht beispielsweise Sylvester Stallone in dem 2022 erschienenen Film „Samaritan“ seine deutsche Stimme. Seit 2004 steht er wieder regelmäßig auf Theaterbühnen und übernahm unter anderem 2018 die Rolle des Hunnenkönigs Etzel in dem Stück „Siegfrieds Erben“.

Jürgen Prochnow – 1941 Geboren
Nina Hoss – 1975 geboren
Nina Hoss stand bereits im Alter von 14 Jahren zum ersten Mal auf einer Theaterbühne und entdeckte früh ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. Nach ihrem Schauspielstudium gab sie mit dem Film „Und keiner weint mir nach“ ihr Kinodebüt, wodurch der bekannte Produzent Bernd Eichinger auf sie aufmerksam wurde. Er besetzte sie daraufhin für die Hauptrolle in „Das Mädchen Rosemarie“, für die sie mit der Goldenen Kamera als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet wurde. Größere Bekanntheit erlangte sie später durch ihre Rolle im Film „Die weiße Massai“. Bis heute ist Nina Hoss sowohl im Film als auch auf der Theaterbühne aktiv und wurde 2020 für ihre Hauptrolle im Familiendrama „Schwesterlein“ für den Europäischen Filmpreis nominiert. Privat lebt sie in Berlin und engagiert sich für verschiedene soziale Projekte.

Nina Hoss – 1975 Geboren
Christoph Waltz – 1947 geboren
Der deutsch-österreichische Schauspieler Christoph Waltz hat sich im Laufe seiner beeindruckenden Karriere zu einem international gefeierten Filmstar entwickelt. Seine größten Erfolge feierte er mit den Rollen des Hans Landa in Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ und des Kopfgeldjägers Dr. King Schultz in „Django Unchained“. Für beide Darstellungen wurde er mit dem Oscar als bester Nebendarsteller ausgezeichnet und schrieb damit Filmgeschichte. Bereits seit den 1970er-Jahren steht Waltz vor der Kamera und erhielt für seine Leistungen zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter sogar einen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Inzwischen arbeitet er auch hinter der Kamera und widmet sich unter anderem dem Schreiben von Drehbüchern sowie der Inszenierung von Opern. Im März 2020 führte er beispielsweise Regie bei Ludwig van Beethovens „Fidelio“ am Theater an der Wien.

Christoph Waltz – 1947 Geboren
Max Riemelt – 1984 geboren
Max Riemelt sammelte seine ersten schauspielerischen Erfahrungen bereits am Schultheater und auf der Kindertheaterbühne eines Verwandten. Im Jahr 1997 stand er erstmals für den Zweiteiler „Eine Familie zum Küssen“ vor der Kamera und machte schnell auf sich aufmerksam. Sein Talent überzeugte auch bekannte Regisseure wie Dennis Gansel, der ihn für mehrere Hauptrollen in seinen Filmen engagierte. Unter anderem spielte Max Riemelt 2009 die männliche Hauptrolle im Vampirfilm „Wir sind die Nacht“. In den vergangenen Jahren entwickelte er sich zunehmend zu einem gefragten Darsteller für anspruchsvolle Charakterrollen und erhielt auch internationale Angebote. So übernahm er 2020/2021 eine Hauptrolle im Science-Fiction-Film „The Matrix Resurrections“ und konnte sich damit auch einem weltweiten Publikum präsentieren.

Max Riemelt – 1984 Geboren
Til Schweiger – 1964 geboren
Til Schweiger gilt als eines der vielseitigsten Talente des deutschen Films. In den 1990er-Jahren wurde er zunächst als Schauspieler durch erfolgreiche Filme wie „Manta, Manta“ und „Der bewegte Mann“ einem breiten Publikum bekannt. Im Jahr 2004 gründete er seine eigene Produktionsfirma „Barefoot Films“ und übernahm für den Film „Barfuss“ erstmals gleichzeitig mehrere Aufgaben als Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller. Mit dem Kinofilm „Honig im Kopf“ gelang ihm 2014 einer der größten deutschen Filmerfolge des Jahres. Neben Spielfilmen widmet sich Schweiger inzwischen auch der Produktion von Dokumentationen, darunter die 2020 auf Prime Video veröffentlichte Dokumentation über den ehemaligen Fußballprofi Sebastian Schweinsteiger.

Til Schweiger – 1964 Geboren
Armin Mueller-Stahl – 1931 geboren
Armin Mueller-Stahl musste sein Schauspielstudium in der DDR zunächst wegen angeblich „mangelnder Begabung“ abbrechen, ließ sich davon jedoch nicht entmutigen. Er begann seine Karriere am Theater und entwickelte sich später zu einem gefragten Charakterdarsteller in zahlreichen DDR-Film- und Fernsehproduktionen. Nach seiner Ausreise nach West-Berlin konnte er an seine bisherigen Erfolge anknüpfen und feierte schließlich auch internationale Erfolge in Hollywood. Für seine Rolle in „Shine – Der Weg ins Licht“ erhielt er sogar eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller. Neben der Schauspielerei widmete sich Mueller-Stahl auch anderen künstlerischen Bereichen, schrieb Romane und Erzählungen und veröffentlichte eigene Zeichnungen sowie Aquarelle. Seine vielseitige Kreativität zeigte er unter anderem mit der Ausstellung „Alle Kunst will Musik werden“, die bis September 2022 in der Kunsthalle Rostock zu sehen war.

Armin Mueller Stahl – 1931 Geboren
Martin Semmelrogge – 1956 geboren
Martin Semmelrogge wurde die Schauspielerei praktisch in die Wiege gelegt, denn bereits sein Vater Willy Semmelrogge war als Schauspieler und Regisseur tätig. Im Alter von 16 Jahren begann Martin seine eigene Karriere mit einer Rolle in der Fernsehserie „Der Kommissar“ und machte sich anschließend durch Auftritte in verschiedenen Krimiserien einen Namen. Seinen großen Durchbruch feierte er schließlich mit seiner Rolle im Kinofilm „Das Boot“, die ihn einem breiten Publikum bekannt machte. Seit 2008 ist Semmelrogge auch regelmäßig auf Theaterbühnen zu sehen, unter anderem als Erzähler der „Rocky Horror Picture Show“ und bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg. Im Jahr 2017 nahm er gemeinsam mit seiner Frau Sonja an der Reality-Show „Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promi Paare“ auf RTL teil und zeigte dort eine weitere Facette seiner öffentlichen Persönlichkeit.

Martin Semmelrogge – 1956 Geboren
Claude-Oliver Rudolph – 1957 geboren
Gemeinsam mit Herbert Grönemeyer begann Claude-Oliver Rudolph seine Schauspielkarriere am Schauspielhaus Bochum und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der bekanntesten Charakterdarsteller Deutschlands. Aufgrund seiner zahlreichen Rollen als Antagonist erhielt er den Beinamen „Der beste Bösewicht der Welt“. Große Bekanntheit erlangte er hierzulande vor allem durch seine Rolle in dem Klassiker „Das Boot“. International wurde er durch seine Darstellung des Bösewichts in dem James-Bond-Film „Die Welt ist nicht genug“ an der Seite von Pierce Brosnan einem größeren Publikum bekannt. Bis heute ist Claude-Oliver Rudolph als Schauspieler in Film- und Serienproduktionen aktiv und arbeitet zudem hinter der Kamera als Produzent, Regisseur und Autor. Darüber hinaus war er bis 2019 als „Ressortleiter Kunst und Kultur“ beim Sender „RT Deutsch“ tätig.

Claude Oliver Rudolph – 1957 Geboren
Veronica Ferres – 1965 geboren
Veronica Ferres feierte ihren großen Durchbruch im Jahr 1996 mit der Hauptrolle in dem Film „Das Superweib“, durch die sie einem breiten Publikum bekannt wurde. In den folgenden Jahren war sie vor allem in zahlreichen Fernsehfilmen und Serien zu sehen, darunter die mehrfach ausgezeichnete Produktion „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“. Gleichzeitig blieb sie auch dem Kino treu und übernahm Rollen in internationalen Filmprojekten, wie etwa in „Ein Leben für ein Leben – Adam Resurrected“, wo sie gemeinsam mit Jeff Goldblum und Willem Dafoe vor der Kamera stand. Neben ihrer Schauspielkarriere ist Veronica Ferres auch als Autorin tätig und veröffentlichte unter anderem Kinderbücher wie „Nein, mit Fremden geh ich nicht!“, das 2007 erschien. Darüber hinaus engagiert sie sich seit vielen Jahren für Kinder und unterstützt soziale Projekte, unter anderem als Schirmherrin des Kinderhilfswerks „Die Arche“.

Veronica Ferres – 1965 Geboren
Matthias Schweighöfer – 1981 geboren
Matthias Schweighöfer ist weiterhin fest in der Filmwelt aktiv und verbindet seine erfolgreiche Karriere als Schauspieler auf der großen und kleinen Leinwand mit seiner Leidenschaft für Musik. Auch in den kommenden Jahren, unter anderem bis 2023 mit neuen Konzerten, widmet er sich weiterhin seinen musikalischen Projekten. Die Schauspielerei wurde ihm praktisch in die Wiege gelegt, und 1997 begann er seine berufliche Laufbahn vor der Kamera. Der große Durchbruch ließ jedoch noch einige Jahre auf sich warten, bevor er schließlich die Anerkennung erhielt, die er sich erhofft hatte. Seitdem entwickelte sich seine Karriere stetig weiter und brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen sowie große Popularität ein. Neben seiner Arbeit als Darsteller ist Schweighöfer auch als Produzent tätig, wenn auch mit weniger Projekten als vor der Kamera. Zuletzt feierte er internationale Erfolge mit „Army of Thieves“ und blickt gespannt auf kommende Herausforderungen in der Filmbranche.

Matthias Schweighöfer – 1981 Geboren
Freddy Quinn – 1932 geboren
Freddy Quinn, das große Idol der 1950er- und 1960er-Jahre, verkaufte im Laufe seiner Karriere rund 60 Millionen Platten und begeisterte sein Publikum auch als Schauspieler, unter anderem im Film „Sharks On Board“. Auch im hohen Alter denkt der inzwischen 90-Jährige nicht daran, sich von seinem Leben zu verabschieden, sondern genießt seinen Ruhestand in vollen Zügen. An der Seite seiner Partnerin unternimmt er weiterhin gerne romantische Reisen, wobei Afrika und Asien zu seinen bevorzugten Zielen gehören. Obwohl er nicht mehr singt oder schauspielert, widmet er sich weiterhin seiner großen Leidenschaft, dem Reparieren antiker Uhren. Zu seinem Geburtstag wünschte er sich vor allem Gesundheit und bewies dabei seinen bekannten Humor, als er scherzhaft erwähnte, seinen Sarg bereits bestellt zu haben. Bleibt zu hoffen, dass dies nur seine typische Ironie ist.

Freddy Quinn – 1932 Geboren
Christina Plate – 1955 geboren
Christina Plate wird häufig mit ihrem Ehemann Oliver Geissen in Verbindung gebracht, doch sie hat selbst eine lange und erfolgreiche Karriere als Schauspielerin und Synchronsprecherin vorzuweisen. Ihre Laufbahn begann bereits in ihrer Kindheit, als sie 1976 erstmals in einer Kinderserie vor der Kamera stand. Über die Jahre hinweg wirkte sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit und begeisterte ihr Publikum zuletzt unter anderem 2015 in „Küstenwache – Das Ultimatum“ sowie 2020 in der letzten Folge der 16-jährigen Serie „Circle of Life“. Obwohl ihre Filmografie umfangreich ist, scheint Christina Plate ihre Schauspielkarriere derzeit weitgehend zurückgestellt zu haben. Ihre jüngsten öffentlichen Auftritte und Interviews finden vor allem an der Seite ihres Mannes statt.

Christina Plate – 1955 Geboren